KL-Aktuell

Samstag, 13 Uhr: Derby-Zeit im Südwesten!

Die Ausgangslage
Wo fangen wir an? Beim Rücktritt von KSC-Trainer Markus Kauczinski, der vermeintlichen Torflaute der Roten Teufel oder bei der schlechten Heimbilanz des Karlsruher SC? Der Reihe nach! Betrachten wir

zunächst die Ausgangslange des Karlsruher Sportclubs. Mit einem 1:0-Erfolg beim TSV 1860 München hat sich der KSC am vergangenen Montag Luft verschafft. Ex-FCK-Profi Erwin „Jimmy“ Hoffer erlöste die Badener, die in dieser Spielzeit erst drei Spiele gewonnen haben. Nach dem verpassten Aufstieg in der Relegation gegen den Hamburger SV fiel das Team in ein Loch. Mitten in dieser Misere verkündete Trainer Markus Kauczinski, dass er seinen auslaufenden Vertrag 2016 nicht verlängern wird: „Nach intensiver Überlegung ist bei mir jedoch die Entscheidung gereift, dass es für beide Seiten sinnvoller ist, neue Wege zu gehen.“

Diese „neuen Wege“ ging der Verein bereits vor der Saison und tauschte den kompletten Sturm aus. Erwin Hoffer, Dimitrios Diamantakos, Pascal Köpke (Ja, das ist der Sohn von Ex-Nationaltorwart Andreas Köpke) und Vadim Manzon kamen dazu und trafen erstmal nicht so wirklich. Außer Hoffer. Der Österreicher hat vier der neun Saisontore des KSC geschossen.

Wie tritt der KSC auf?
Vornehmlich in einem 4-2-3-1-System mit dem pfeilschnellen Jimmy Hoffer in der Spitze. Dahinter stehen Dimitrij Nazarov im zentralen Mittelfeld, Hiroki Yamada auf links und Boubacar Barry auf der rechten Seite. Der richtige Funke vom Mittelfeld auf den Angriff ist jedoch noch nicht übergesprungen. Die Abgänge von Mittelfeldmann Reinhold Yabo und Stürmer Rouwen Hennings wiegen schwer. Dennoch gehen die Köpfe nach dem Sieg in München wieder nach oben: „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt Trainer Kauczinski. Für den FCK ist das eine gefährliche sportliche Mischung. Das Derby, ein motivierter und torhungriger Ex-FCK-Stürmer und der Aufschwung im letzten Spiel geben dem KSC im Duell gegen die Roten Teufel vermutlich neuen Schwung.

Die Stärken des Gegners sah FCK-Trainer Konrad Fünfstück am Montag live im Stadion. Dementsprechend gewappnet geht der FCK in dieses Spiel: „Der KSC ist eine Mannschaft, die ein gutes Umschaltspiel und eine gute individuelle Klasse hat. Sie haben vorne mit Erwin Hoffer einen guten Stürmer, der viel Erfahrung hat und weiß, was es bedeutet, Tore zu erzielen.“ Wie man Tore verhindert wissen die KSC-Kicker ebenfalls, zumindest sollten sie das. Denn in der Defensive tummelt sich jede Menge Erfahrung. So bilden Torhüter Dirk Orlishausen (33), Mittelfeld-Staubsauger Dominic Peitz (31) und Innenverteidiger Jan Mauersberger (30) ein abgeklärtes Defensivgerüst, das in dieser Saison dennoch 18 Gegentore zugelassen hat.

Wie sollte der FCK auftreten?
Weiter kompakt und akribisch. „Ich denke, wir tun gut daran, wenn wir auch weiterhin so kompakt auftreten und alles reinwerfen. Dann werden wir uns auch wieder mit Toren belohnen“, sagt FCK-Stürmer Antonio Colak. Klingt fast so, als hätte Kaiserslautern lange nicht mehr getroffen. Dabei schossen die Roten Teufel in den letzten drei Spielen fünf Treffer. Das betont auch der FCK-Trainer: „Wir haben eine junge Sturmreihe vorne drin, in die ich volles Vertrauen habe. Wir haben gegen Düsseldorf ein gutes Ergebnis erzielt und uns gegen Sandhausen ein gutes Spiel erspielt. Wir müssen uns nur mit dem, was wir tun, auch belohnen.“ Wenn sich die Stürmer diese „Belohnung“ im Südwest-Derby gegen den KSC abholen, wäre das nicht das Schlechteste.

Quelle: http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news-details/news/detail/News/samstag-13-uhr-derby-zeit-im-suedwesten.html


 

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