KL-Aktuell

"Spiel ist Spiel und in gewisser Weise ein Lernprozess"

Konrad Fünfstück über ...

... die Marschroute gegen den KSC: "Wir haben das Südwestderby vor der Brust. Die Jungs freuen sich sehr auf das Spiel, genauso wie wir im Trainerteam. Wir

erwarten echte Derbyatmosphäre, das ist ja immer etwas sehr Schönes. Auf dem Platz wollen wir an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen, so dass man sieht, dass auch in Karlsruhe eine geschlossene Mannschaft auf dem Platz steht, die mit viel Leidenschaft das Spiel bestreitet. Wir wollen natürlich auch die Zweikämpfe wieder gut annehmen und uns dieses Mal im Abschluss mehr belohnen als zuletzt. Unser Fokus gegen Karlsruhe liegt darauf, dass wir gut und kompakt stehen und unsere Stärken einbringen."

... über die personelle Situation: "Im Vergleich zur Vorwoche hat sich nicht viel geändert. Dazu gekommen ist jetzt noch Jean Zimmer, der definitiv ausfallen wird. Damit fehlt uns am Samstag ein wichtiger Spieler, dessen Position wir adäquat besetzen müssen. Bei Michael Schulze muss man sehen, wie die nächsten Trainingseinheiten laufen. Das warten wir bis Samstag noch ab. Die Überlegungen hinsichtlich Alternativen sind intern natürlich schon sehr weit. Wir müssen uns überlegen, was unserem Spiel gut tut und wie wir Stabilität ins Spiel bringen können. Das ist sicherlich etwas, was wir beachten müssen."

... die Maßnahmen, die Torchancen besser zu nutzen: "Ich muss natürlich die Mannschaft und die Stürmer zuerst einmal in Schutz nehmen. In Sandhausen haben wir viele Chancen liegen gelassen, aber wenn ich die letzten drei Spiele zusammenfasse, haben wir auch Tore erzielt. Es ist nicht so, dass die Mannschaft keine Tore erzielt. Im Training bringen wir die Spieler immer wieder in Situationen, in denen sie im Strafraum arbeiten und aus verschiedenen Positionen den Abschluss trainieren. Aber Spiel ist Spiel und das ist auch ein Lernprozess. Wir haben eine junge Sturmreihe vorne drin, in die ich volles Vertrauen habe. Wir haben gegen Düsseldorf ein gutes Ergebnis erzielt und uns gegen Sandhausen ein gutes Spiel erspielt. Wir müssen uns nur mit dem, was wir tun, auch belohnen."

... über die Stärken des KSC: "Der KSC ist eine Mannschaft, die ein gutes Umschaltspiel und eine gute individuelle Klasse hat. Sie haben vorne mit Erwin Hoffer einen guten Stürmer, der viel Erfahrung hat und weiß, was es bedeutet, Tore zu erzielen. Mit Hiroki Yamada haben sie einen Spieler, der immer wieder nach innen zieht und in die Box eindringt. Bei hohen Bällen können sie zudem gut verteidigen."

... über die persönliche Veränderung in den letzten Wochen: "Ich war davor Fußballtrainer und bin jetzt immer noch Fußballtrainer. Vom Tagesablauf hat sich wenig geändert, auch in der Regionalliga muss man wie in der Zweiten Liga seine Ergebnisse erzielen. Die Arbeit macht sehr viel Spaß. In der 2. Bundesliga ist das Medieninteresse natürlich höher und auch die Wahrnehmung von außen ist gestiegen. Aber auch hier geht es darum, perspektivisch etwas aufzubauen. In Kaiserslautern wollen wir junge Spieler auf die nächsthöhere Stufe heben. Das ist die Aufgabe, die man täglich als Trainer hat."

Stürmer Antonio Colak über ...

... das kommende Derby: "Wir wissen natürlich, welche Bedeutung das kommende Spiel für die Umgebung, die Fans und für uns hat. Aber im Endeffekt bereiten wir uns so vor wie auf jedes andere Spiel auch. Wir sind fokussiert und konzentriert und so werden wir das Spiel auch angehen. Es geht um drei Punkte, die wir am Ende mitnehmen wollen."

... die vergangenen Wochen beim FCK: "Meine Mitspieler und das ganze Umfeld haben es mir einfach gemacht, mich als Neuzugang schnell in die Mannschaft zu integrieren. In meiner kurzen Zeit beim FCK ist schon viel passiert. Aber das gehört zum Fußball dazu. Man lernt viel aus den Situationen, besonders ich als junger Spieler. Das prägt mich für meine Zukunft und ich probiere, aus allen Situationen nur das Beste zu machen und positiv da raus zu gehen. Es geht Schritt für Schritt aufwärts."

... über die Chancenverwertung in Sandhausen und seine Position als Stürmer: "In unserem Spielsystem ist es so, dass auch wir als Stürmer viel in der Defensive mitarbeiten und ich bin davon überzeugt, dass diese Ausrichtung umgekehrt der erste Schritt in Richtung Torerfolg ist. Ich denke, wir tun gut daran, wenn wir auch weiterhin so kompakt auftreten und alles reinwerfen. Dann werden wir uns auch wieder mit Toren belohnen. Ich bin seit meiner Juniorenzeit Stürmer, dort fühle ich mich am wohlsten und wir wissen alle, wie man Tore schießt. Das ist nichts, was man verlernt."

... den Unterschied zur polnischen Liga: "Meine persönliche Ansicht ist, dass in der polnischen Liga noch härter gespielt wird. Da geht es noch robuster zur Sache und manche Dinge werden einfach nicht so schnell gepfiffen. Dieser Spielstil hat mich persönlich sehr geprägt. Das spielerische Niveau ist in der zweiten Bundesliga allerdings höher."

Quelle: http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news-details/news/detail/News/spiel-ist-spiel-und-in-gewisser-weise-ein-lernprozess.html


 

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